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Lieben was ist aus Seminar Helmut Laber © Ute Spingler

 

Das Selbst 

und

Selbstfindungs-
Aufstellungen

 

Das Selbst


Aus meiner Sicht hat jeder Mensch ein eigenes unverwechselbares Selbst.

Ich sehe es als die einzigartige und unverwechselbare Fülle von Möglichkeiten die einen erwachsenen Menschen ausmachen und ihm zur Verfügung stehen.

 


Ist ein Mensch mit seinem Selbst verbunden kann er seine Einzigartigkeit und Größe wahrnehmen und auszudrücken.

 

Das Selbst ist unser ursprüngliches wahres Wesen und der wahre Kern, unverletzbar, kraftvoll, einzigartig und unendlich groß, mit einzigartiger Würde, die niemals infrage gestellt werden kann.

 

Das Selbst ist ohne jegliches eigenes Bedürfnis, es kennt alles was in ihm ist, es ist unverwundbar und unauslöschlich. Man könnte es ausdrücken im „Ich bin!“

 

Es ist einfach da und wir können die Qualitäten unseres Selbst leben wenn wir mit unserem Selbst verbunden sind.

 

 

Das Selbst im Sprachgebrauch

 


Im Gebrauch der Sprache finden wir deshalb Worte wie

  • Selbstwahrnehmung und Selbsterkenntnis
  • Selbstliebe und Selbstwert
  • Selbstverwirklichung und Selbstsicherheit
  • Selbstvertrauen und Selbstachtung
  • Selbstausdruck und Selbstermächtigung
  • Selbstverständnis und Selbstakzeptanz
  • Selbstbestimmung und Selbstdisziplin
  • Selbstverteidung

 

Leider sind diese Begrifflichkeiten über die Jahrtausende hinweg mit negativen und entwertenden Attributen belegt und verunstaltet worden, die den Menschen von seinem Selbst entfernt haben. Identifikationen mit auferlegten fremden Werten anstelle der eigenen, vom eigenen Selbst bestimmten Werte, sind die Folgen. 

 

So sprechen wir auch von 

  • selbstlos und selbstverloren
  • Selbsterniedrigung und Selbstkritik
  • Selbstkomplex und Selbstsabotage.

 

 

Entwicklung des Selbst und Bedeutung von Raum und Grenze


Damit das eigene Selbst im Menschen sich entfalten kann, bedarf es eines geschützten Raumes mit stabilen Grenzen, die es ermöglichen Eigenes vom Fremden zu unterscheiden.

Nur wo eine Grenze zwischen zwei Menschen besteht, können sich beide als eigenständige, von ihrem Selbst bestimmte Wesen wahrnehmen, kann eine Beziehung von Ich und Du entstehen.


Kinder wachsen in der vorgeburtlichen Phase zunächst fremdbestimmt vom Organismus der Mutter heran, um dann über die abhängige Babyphase (Symbiose) in die Selbstentfaltung als Kleinkind hineinzuwachsen.

In der Bestrebung sich abzugrenzen von der Mutter, einen eigenen Raum zu schaffen, beginnt das Kind NEIN zu sagen.

Können diese Bestrebungen des Kindes nach Selbstbestimmung (Autonomie) und die damit verbundene Herausforderung für die Eltern, auf achtungsvolle Weise begleitet werden, loten Eltern und Kind immer wieder die gegenseitigen Grenzen aus. Das hilft den Eltern und dem Kind.

 

 

Fehlende Abgrenzung und die Folgen


Aus dem Vorbild der Eltern lernt das Kind sein eigenes Selbst kennen und zu entfalten oder sich an die Eltern anzupassen wenn sie nicht mit ihrem Selbst verbunden sind und gegenseitige Grenzen nicht wahrgenommen oder überschritten werden.

 

Trauma und Abgrenzung


Traumatisierte Familiensysteme bestechen dadurch, dass gegenseitige Abgrenzung nicht stattgefunden hat sondern Gewalt, Streit und Übergriffe an der Tagesordnung waren oder sind.

Auch frühe Verlusterfahrungen, Überfürsorglichkeit der Eltern, starre Strenge oder hohe Erwartungen führen zu brüchiger Abgrenzung, sodass das eigene Selbst im Kind keine Heimat findet.


Im späteren Leben ziehen diese Menschen dann Gleichgestrickte, nämlich grenzenlose, bedürftige und traumatisierte Menschen an. Diese Beziehungen führen sie in allen Bereichen des Lebens, wie man sagt, an ihre Grenzen.

Überforderung, Erschöpfung, Ausweglosigkeit oder Erkrankungen zeigen dann an, dass keine Abgrenzung vorhanden ist, durch die Eigenes und Fremdes klar unterschieden werden kann.

 

Anzeichen fehlender Abgrenzung und
fehlender Integration des eigenen Selbst


Auf fehlende Abgrenzung und unzureichende Verbundenheit mit sich selbst weisen folgende, nur auszugsweise aufgeführte Anzeichen hin:


Auf Körperebene

 

  • Erschöpfungszustände
  • Burnout und Depressionen
  • Überforderung und Ängste
  • unkontrollierte Emotionsausbrüche
  • verwirrte Gefühlszustände
  • Migräne und Schmerzen
  • Verspannungen und Atemnot
  • Unfallhäufung und Enge
  • Minderwertigkeitsgefühle - Geistige Abwesenheit
  • Konzentrationsmängel.

 

In der Partnerschaft

 

  • Verschmelzungsbestrebungen und Abhängigkeit
  • Verlustängste und Trennungsschmerz
  • sich im anderen verlieren
  • es dem anderen recht machen
  • oft besser vom anderen wissen was ihm fehlt und was er braucht
  • dafür eigene Bedürfnisse zurückstellen
  • Kontrollzwänge - Unterwürfigkeit - Dominanzthemen
  • Nähe- und Distanzkonflikte
  • Ablehnung und mangelnder Selbstwert
  • Alleinbleiben trotz Partnerwunsch.

 

Im Familienleben

 

  • Sich für andere verausgaben
  • sich für alles verantwortlich fühlen
  • sich Sorgen um andere machen
  • unter Dominanz leiden oder andere dominieren
  • Streit - Gewalt - Übergriffe
  • Überforderung - Überfürsorge
  • Schuldgefühle - Aggressionshemmung
  • Angstszenarien oder Schlimmes erwarten
  • Neid und Eifersucht
  • Konfliktscheue - alles unter den Tisch kehren.

 

In Schule, Beruf und Freizeit

 

  • Mobbing und Ausgrenzung
  • Unsicherheit - Überarbeitung
  • Unbeherrschtheit - Überheblichkeit
  • sich in die Angelegenheiten anderer einmischen
  • Scheitern - Überforderung
  • für andere mitarbeiten - sich alles aufladen lassen
  • Unverzichtbar sein - nicht Nein sagen können
  • Autoritätskonflikte - Konkurrenzdenken
  • mangelndes Selbstvertrauen - Blockaden
  • Stress - Lernschwierigkeiten
  • ADS/ADHS.

 

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl von weiteren Beziehungs- und Körpersymptomen, die auf fehlende Abgrenzung und damit einhergehender, mangelnder Verbindung mit sich selbst zurückzuführen sind.

 

 


Selbstfindungs-Aufstellungen

 

Lösungen für gesunde Abgrenzung und neue Verbundenheit mit sich und seinem eigenen Selbst können über Selbstfindungs-Aufstellungen in Seminaren und Einzelarbeit erkundet, erfahren und gefestigt werden.

 


Selbstfindungs-Aufstellungen

  • Zum Verstehen, Erkennen und der Klärung innerer Vorgänge
  • Zum Lösen unbewusster Verstrickungen in das Familien- und Ahnensystem
  • Zur Befreiung und Heilung des Inneren Kindes
  • Zum Loslassen und zur Verabschiedung Verstorbener
  • Zur Klärung und Heilung familiärer und partnerschaftlicher Themen
  • Zur Klärung und Unterstützung für Gesundung körperlicher und psychischer Symptome
  • Zur Verarbeitung erlebter Traumata
  • Zum Lösen verinnerlichter Blockaden
  • Zur Entmachtung verinnerlichter Glaubenssätze
  • Zur Klärung beruflicher und geschäftlicher Themen
  • Zur Integration und Entfaltung des eigenen Selbst
  • Als körperlich erfahrbares Abgrenzungstraining für die Schaffung und Wahrung eines eigenen inneren Raumes, aus dem heraus selbstbestimmtes Leben und Lieben sich entfalten kann.

 

 

Seminartermine

 


 

Helmut Laber, Praxis für Selbstfindung, beherztes und glückliches Leben
Schnell erreichbar von Augsburg, Günzburg, Ulm, Memmingen, Mindelheim und Landsberg - Zentral erreichbar von München, Nürnberg, Stuttgart, Lindau und Kempten - Seminare in Krumbach, München, Allgäu und Lüneburg.

Praxis Erwin-Bosch-Ring 54, 86381 Krumbach (Schwaben) Kreis Günzburg


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