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Familien-Aufstellungen

Selbstfindungs-Aufstellungen

für Familien-, Ahnen-, Körper-
und Persönlichkeits-Themen

Systemische Aufstellungen

 

Aufstellungen sind ein sehr effizientes Hilfsmittel, Ursachen und Lösungen für nahezu alle Problembereiche des Lebens zu finden. Sowohl in der Gruppe wie in der Einzeltherapie eröffnen sie Einblick in unbewusste innere Vorgänge, die das Leben steuern.

 

Familien-Aufstellungen zeigen eindrucksvoll, dass jeder Mensch mit den Ereignissen seines Familiensystems, über viele Generationen hinweg, energetisch verbunden ist. Alle Ereignisse, Gefühle und Personen leben in uns, wie ein Teil unseres Organismus. Diese unbewusste Verbindung verstrickt und verhindert den eigenen Weg gehen zu können, wenn wir nicht gelernt haben gesunde Grenzen für Selbstentfaltung zu schaffen.

 

Über Familien-Aufstellungen für Selbstfindung kann man

  • belastende Verstrickungen erkennen und sich daraus lösen,
  • aus den leidvollen Mustern der Ahnen aussteigen,
  • bei sich selbst ankommen,
  • den eigenen Platz einzunehmen,
  • den Anschluss an die gute Kraft der Ahnen finden und
  • die Auswirkung heilsamer Grenzen erfahren
  • in die eigene Kraft finden um seinen eigenen Lebensweg mit Herz und Freude zu gehen.

 

Verstrickung Bild aus Seminar Helmut Laber © Ute Spingler


Systemische Sichtweise

Aus systemischer Sicht ist der Menschen nicht nur ein eigenständiges und vollständiges Wesen, sondern auch eingebunden in seine Familie, seine Ahnen als Teil des Familiensystems. In diesem Feld sind alle verarbeiteten und unverarbeiteten Erlebnisse als Energie vorhanden. Die Energiefelder der Menschen, egal ob sie noch leben oder bereits verstorben sind, agieren miteinander und wollen in die Ordnung finden. Ein System funktioniert reibungslos, wenn alle Systemteile an ihrem Platz sind und jeder seine eigene Grenze kennt, die Eigenes von Fremdem unterscheiden.

Werdem Grenzen misachtet, etwas verleugnet, vergessen oder verdrängt, macht das System aufmerksam. So zieht es Nachfolgende, in die ungelösten Ereignisse der früheren Generationen hinein, die dann das „Vergessene“ in ihrem Leben wiederholen und damit wieder auf den Tisch bringen. Wird anerkannt was war – ohne Wertung und Urteil – und Grenzen wieder hergestellt, fließen die Energien zum Wohle aller.

 


Die Aufstellung

Wer ein Anliegen hat, stellt die entsprechenden Personen, die ihn innerlich beschäftigen, auf. Was heißt das? Hierzu wählt er andere Teilnehmer aus der Gruppe, die diese Personen stellvertretend repräsentieren und stellt sie im Raum zueinander in Beziehung. Zur Selbstfindung werden auch die entsprechenden Selbstanteile der verschiedenen Personen aufgestelt. Diese Stellvertreter spüren dabei an sich, wie es diesen tatsächlichen Personen und Anteilen auf tieferer Ebene wirklich geht. Hierbei wird sichtbar was im eigenen Leben wirkt.

 

Seit mehr als 18 Jahren erlebe ich, wie zutreffend die Wahrnehmungen dieser fremden Menschen sind, die als Stellvertreter agieren. In den Einzelsitzungen verwende ich Figuren oder Symbole und kann selbst die Befindlichkeiten wahrnehmen und rückmelden.

 

Aufstellungen können auch verdeckt erfolgen, so dass keiner der Stellvertreter weiß wofür er steht. Dadurch ist ausgeschlossen, dass eigene Interpretationen der Stellvertreter einfließen.

 

Über die auftauchenden Phänomene entsteht ein Lösungsprozess der über Wahrnehmung, Annahme, hinzunehmen Fehlender, Achtung, Würdigung und Abgrenzung, sich heilsam in der Seele des Klienten und im Familienverbund auswirkt.

 


Nutzen von Aufstellungen

  • Klienten erleben dabei erstmals im Außen, was sie in ihrem Inneren bewegt, das sie sich nicht erklären konnten und sich nicht in der Lage sahen, es auszudrücken. Ein sehr eindrückliches und erleichterndes Geschehen.
  • Wer aufstellt kann erleben, dass Liebe und Annahme dessen was ist, im Gegensatz zur bisherigen Abwehr, innere Vorbehalte löst und zu neuer Verbindung mit - und neuem Vertrauen in sich selbst führt.
  • Werden Verstrickungen mit anderen Personen erkannt, vergessene Ereignisse erinnert, gewürdigt und vergeben entsteht ungeahnte neue Freiheit.
  • Dies fördert gegenseitiges Verstehen innerhalb der Familie und kann bis zum Ausbleiben körperlicher Symptome führen.
  • Werden körperliche Symptome aufgestellt kann dahinter liegender Sinn erkannt werden und Veränderungen für Genesung anstoßen.
  • In Aufstellungen mit dem Inneren Kind wird sichtbar, wie man bisher mit sich selbst umgeht und welches kreative Potenzial auf Entfaltung wartet.
  • In Aufstellung der Partnerschaft wird deutlich was in die Beziehung hineinwirkt und wie Liebe gelingen kann.
  • Mit einer Aufstellung eröffnen sich neue Sichtweisen und Wege für heilsame Veränderungen im Lebensalltag.
  • In der Aufstellung beruflicher Systeme können Ursachen hemmender Auswirkungen in Teams und Abteilungen erforscht und Veränderungen auf ihre Wirkung getestet werden.
  • Für Eltern und werdende Eltern entstehen Voraussetzungen, um Kindern ein Umfeld von Sicherheit und Geborgenheit für die individuelle Entfaltung des eigenen Wesens zu schaffen. Kinder sind unsere Zukunft und innere Klärung und Frieden oder Unfrieden der Eltern, wirken unmittelbar auf die Kinder.

 

 

„Was wirklich ist, ist unbeschreiblich,
nur wer hinschaut weiß Bescheid!“
(B. Hellinger)

Wer Bescheid weiß, kann Veränderung bewirken weil er weiß wo er anzusetzen hat.

 


Selbstfindungs-Aufstellungen

In meine Art des Aufstellens und der Lösungsprozesse fließen Erkenntnisse aus

  • der Integration des eigenen Selbst
  • der Heilung des Inneren Kindes
  • Mehrgenerationaler Bindungstraumata
  • schamanischer Heilweisen und
  • tiefgreifender Vergebungs- und Heilarbeit ein.

 

Ich berücksichtige die Mechanismen die zu innerer Spaltung führen und diese Spaltung kontrollieren, ebenso das Zugehörigkeitsbedürfnis des Menschen zu seiner Familie, wie auch die Erkenntnisse der Quantenphysik die besagt, dass alles mit allem verbunden ist und nach Ordnung strebt. Hinzu nehme ich die Bedeutung des Menschen in seiner Gesamtheit von Körper, Geist und Seele.

 

Ich verwende den Begriff der Selbstfindungs-Aufstellung für alle Aufstellungsarten. Um bei sich selbst anzukommen ist es notwendig zu erkennen, wo wir noch in fremden Energiefeldern uns aufhalten und welche Muster und Strukturen wir daraus unbewusst erschaffen haben.

 

Die Förderung der Fähigkeit zur Übernahme der Verantwortung für sich selbst steht dabei im Vordergrund. Dadurch entsteht Kraft, Vollmacht und Freiheit für jegliches Geschehen das im eigenen Leben auftaucht. Unbewusste Opferhaltungen können sich zu kraftvoller Mentalität als Gestalter entwickeln.

 

Wer sich selbst findet, kann seine einzigartigen Anlagen und Fähigkeiten entfalten und damit sein eigenes Lebensglück finden. Abhängigkeiten werden überflüssig und Vertrauen in das eigene Leben entsteht. Partnerschaften und Beziehungen können auf der Ebene von Verantwortung für und Liebe zu sich selbst, auf erfüllende Weise erfahren werden.

 

"Wer sich selbst gefunden hat -
kann nichts auf der Welt mehr verlieren!"

 

 Seminare mit Aufstellungen für Selbstfindung

 

 

Im folgenden einige Themenbereiche für Aufstellungen:

  

 

 

Aufstellung des Anliegens

Wer zu einem Aufstellungsseminar oder zum Einzeltermin kommt hat einen inneren Beweggrund, eine Problemsituation, die er verstehen möchte um eine Veränderung herbeizuführen. Diese problematisch erlebte Situation wird in einem Anliegen formuliert und zusammengefasst. Die Elemente dieses Anliegens werden dann im Raum aufgestellt. Damit wird sichtbar nach außen gestellt was bisher im Inneren nicht verstanden werden konnte. Erstaunlicher Weise erhalten die stellvertretenden Person Zugang zu den inneren Wahrheiten des Klienten und der beteiligten Personen. Die Informationen die dadurch offenbar werden schaffen Stück für Stück Klarheit, für aktuell mögliche und weiterführende Veränderungen.

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Selbsfindungsaufstellungen

In Selbstfindungsaufstellungen zeigt sich wie Verstrickungen entstehen und geklärt werden können. Zu den einzelnen Personen werden auch das eigene Selbst und das Kind-Selbst mit aufgesstellt. Soll dann der Raum zur Selbstentfaltung ausgelegt werden, wird sichtbar wie sehr sich die Selbstanteile vermischen und zu Verstrickung und Verwirrung in den Gefühlen beitragen.

Erst der eigene Raum mit einer Grenze ermöglicht Ordnung herzustellen, Fremdes und Eigenes zu unterscheiden, Vergangenes und Gegenwärtiges zu trennen und loszulassen. Wer aus dem eigenen Raum über die Grenze schaut, kann sich selbst und den anderen erst wahrnehmen.

Abgrenzungsübungen am Ende der Aufstellung tragen zu neuronaler Neuorganisation bei, wie wissenschaftlich bestätigt wurde.

Selbstfindungsaufstellungen eignen sich für alle Anliegen in Verbindung mit

  • der Gegenwarts- und Herkunftsfamilie
  • der eigenen Partnerschaft oder Ex-Partnerschaften
  • den Kindern
  • körperlichen oder psychischen Symptomen
  • der Vergangenheitsbewältigung
  • erlebten Kindheitstraumata
  • der Integration des eigenen Selbst und des eigenen Kind-Selbstes
  • mit der Heilung des verletzten Kindes
  • mit beruflichen und geschäftlichen Angelegenheiten.  

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Selbstfindungs-Aufstellungen für Ahnenthemen

Die ungelösten Energien aus den Erfahrungen der Ahnen wirken sich im Leben vieler Menschen auf unbewusste Weise aus. Wer mit dem Blick seines Herzens auf die Ereignisse seines Lebens schaut, kann erkennen, dass sich viele Ereignisse in den Generationen wiederholen. Oft ist uns dies nicht bewusst, aber wer sich näher damit befasst, kann es feststellen. In Selbstfindungs-Aufstellungen kommen ungelöste Familien- und Ahnenthemen ans Licht, die wir unbewusst wiederholen.

Es erscheint so, als seinen gewisse Gefühle die größten Feinde des Menschen. So werden sie in den Generationen verdrängt und an nachfolgende weitergereicht. Selbstfindungs-Aufstellungen helfen eigene und fremde Gefühlenergien zu unterscheiden und einen Verbindung mit dem eigenen Selbst herzustellen, was den Ahnen meist nicht möglich war. Damit lösen wir auch für sie indem wir für uns etwas tun. 

 

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Selbstfindungs-Aufstellungen zum Inneren Kind

In der äußeren Begegnung mit dem Inneren Kind über Aufstellung, werden tief verinnerlichte, unbewusste Muster und Energien sichtbar, die integriert, gelöst und wieder in Fluss gebracht, miteinander ausgesöhnt oder losgelassen werden wollen.

Ein wesentliches und grundlegendes Muster zeigt sich in den Aufstellungen immer wieder:
„Wie das Kind, das wir einst waren, sich und sein Umfeld erlebt hat, so gehen wir später selbst mit uns um.“

Aufstellungen über das Innere Kind, bieten ein sehr breites Spektrum. Das Innere Kind kennt nicht nur seine leidvollen Strukturen und Abspaltungen von eigenen Anteilen, sondern hat noch Zugang zur Ursprünglichkeit des eigenen Seelenwesens, dem Kind-Selbst. Als dieses hat es sich in diesen Körper, mit genau den Menschen, die es sich gewählt hat als Eltern, Familie und anderer wichtiger Bezugspersonen, inkarniert.
Dieses Innere Kind kennt seine Gaben, die es mitgebracht hat. Sie sind ein Füllhorn voller Gefühle, kindlicher Neugierde und Wissbegierigkeit, Unbekümmertheit, Bewegungsfreude, Spielfreude, Kreativität und vorbehaltloses Vertrauen in sich, das Leben und die Menschen.
Dieses Innere Kind hat Zugang zum Wissen über die Dinge, die es in dieses Leben mitgebracht hat aus alten Inkarnationen um sie jetzt zu klären oder in die Welt zu bringen.

All diese Anlagen und Ereignisse sind als Energie in jedem Menschen vorhanden. Über Aufstellung im Außen, über Begegnung im Inneren und über Kommunikation können sich diese Energien zeigen um für das Leben verfügbar zu werden (wie Gaben und Talente), sie zu erlösen (Festhängen in alten Überzeugungen und Emotionen), sie miteinander zu versöhnen (widersprüchliche Innere Kinder) oder sie zu entlassen (kritische Innere Eltern oder verbundene Seelen aus alten Inkarnationen).

 

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Symptomaufstellungen

Im Aufstellen körperlicher oder psychischer Krankheitssymptome werden innere Strukturen sichtbar, die dem Entstehen der Symptomatik zugrunde liegen.

Der Körper ist unser bester und ehrlichster Freund. Er zeigt alle Energien an, die in uns wirksam sind. Der Körper drückt auf deutliche Weise aus, um welche Energien (Emotionen) es geht und in welchen Lebenssituationen (Körperregionen) sie wirksam sind. Zu allererst zeigt er auf, wie wir über uns selbst zu den entsprechenden Themen denken.

Weiterhin können körperliche Erkrankungen und psychische Störungen innere Spaltungen ausdrücken, auf Verstrickung mit Personen des Familiensystems hinweisen, oder übernommene verinnerlichte und selbst erschaffene ausgrenzende Glaubensüberzeugungen ausdrücken. 

Da verinnerlichte Muster unbewusst beschützt und bewahrt werden, (sie bringen oder brachten einst auch einen sehr verborgenen Nutzen) kommen wir über Nachdenken nicht an die Wurzeln der Symptome heran.

Aufstellungen helfen, die Ursachen zu ergründen, Fremdes und unwahre Überzeugungen loszulassen, sowie innere Spaltungen aufzuheben. Werden die Botschaften der Seele, die sich im Körper ausdrücken, wahrgenommen und verstanden, können Symptome sich verabschieden.

 

 

Aufstellungen zu beruflichen Themen

Berufliche und geschäftliche Themen können wunderbar über Aufstellungen geklärt werden. Aufstellungen dienen auf besondere Weise dazu, Dinge zu verstehen die sich bisher unserem Verständnis entziehen.

Die meiste Zeit verbingen wir Menschen mit Arbeit im Unternehmen. Dabei ist nur selten bewusst, dass das berufliche Umfeld eine vortreffliche Projektionsfläche darstellt um die inneren Energien zu erkennen.

 

Das berufliche Umfeld als Spieglefläche zu sehen ist natürlich neu und mag zunächst Unbehagen und Abwehr auslösen. Doch unbewusster innerer Stress hat gute Chancen sich im Berufsalltag zeigen zu können. Ebenso Überforderung, Erschöpfung, Ärger, Wut, Unverständnis, Leistungszwang, Konkurrenzdenken, Missgunst, Ausgrenzung, usw.

 

Berufliche Aufstellungen betreffen immer die Einzelperson für ihre jeweiligen persönliches Anliegen. Die Strategien des inneren Kindes, das nur gesehen und gefühlt werden will, zu erkennen, bewirkt sehr große Aha-Effekte. Wenn ihnen ihre Arbeitsumgebung manches Mal wie ein Kindergarten vorkommt, dann ist das nicht zufällig so. Denn in jedem Menschen, wenn er denn die Kontrolle verliert, reagiert ein inneres Kind, das sich dann mit seinen Strategien aus der Kindheit zeigt.

 

Chefs als Projektionsflächen von Vaterfiguren, Kollegen oder Kolleginnen dienen vortrefflich um Geschwisterthemen zu heilen, usw.. Wohl dem, der dies erkennt, der kann große Schritte in die eigene Freiheit tun.

 

Auch in beruflichen Aufstellungen steht das Prinzip von Übernahme der eigenen Verantwortung ganz oben. Denn nichts im Leben geschieht einfach so, alles hat einen tiefen Sinn, der jedem der Beteiligten dient.

 

So werden in Berufliche Aufstellungen bisher unerkannte Einflüsse sichtbar und zeigen überraschende neue Handlungsmöglichkeiten auf. Es zeigt sich auch hier, wie berufliche Unternehmungen, ein Scheitern oder Gelingen, oft aus verdrängten und in den Generationen weitergereichten Projektionen, gesteuert werden. Wird dies erkannt, gewürdigt und losgelassen können eigene Unternehmungen gelingen.

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Organisations-Aufstellungen

Auch betriebliche Systeme leben aus einer eigenen Dynamik wie ein Organismus. Ob Filialbetriebe, Führungsstrukturen, Abteilungen, Teams oder Positionen innerhalb eines Unternehmens, sie alle streben nach Ordnung. Dies ist kaum jemandem bewusst. So enfalten auch hier unsichtbare Energien ihre Wirkung.

 

Jede Organisation, jede Firma hat einen eigenen Energiekörper der ausstrahlt. Er strahlt aus und "betrifft" damit alle Menschen, die mit dem Unternehmen in Berührung kommen. Die Energien dieses Körpers entstehen einerseits aus der Geschichte des Unternehmens selbst. So wie wir aus einem Familiensystem kommen in dem alles geachtet und gewürdigt werden will, will auch in der Geschichte des Unternehmens alles seinen gewürdigten Platz haben. Ausgrenzungen und Verurteilungen führen zu Disharmionien im Unternehmen, ebenso wie in der Familie. 

 

Andererseits tragen auch alle Mitarbeiter ihre eigenen harmonischen und disharmonischen Energien in das Unternehmen mit hinein. Alle zusammen bilden dann diesen Teil des energetischen Unternehmens- oder Abteilungskörpers. Und Energien kennen keine Grenzen, sie sind einfach und strahlen aus. 

 

Organisations-Aufstellungen, so wie ich sie verstehe, zeigen also nicht nur die organisatorisch reaktiven Energien auf, sondern weisen über die Veränderung der reinen Organisationsstruktur hinaus, auf mögliche Auswirkungen des gesamten Energiefeldes des Unternehmens hin.

Damit rückt auch der einzelne Mensch als Energieträger in seiner wirkenden Energie ins Zentrum seines Umfeldes. Schon ein einziger Mitarbeiter der aus der Vorstellung von Work-Life-Balance aussteigt und seine Arbeitszeit zu einer Lebenszeit macht, weil er mit sich in Liebe verbunden ist und liebt was er tut, kann die Energie eines ganzen Unternehmens verändern.

 

Tauchen strukturelle Hindernisse immer wieder auf, kommt es immer wieder zu Fehlbesetzungen in bestimmten Positionen, oder kehren anderweitige Ereignisse immer wieder, lohnt sich der Blick auf die systemischen und energetischen Zusammenhänge. 

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Beispiele aus Aufstellungen

Unerklärliche Trauer

 „.. schon früh erlebt die kleine Anna (Name wurde geändert), dass die Mutter immer dann wenn ein Haustier verstirbt, in übergroße Trauer verfällt. In diesen „über das Normalmaß hinausgehenden“ intensiven Gefühlsregungen, nimmt das kleine Mädchen intuitiv wahr, dass es um eine andere Trauer geht, nämlich die Trauer um eine vergessene Person die der Mutter sehr nahe stand. Dieser Tod wurde nie betrauert, lag aber Annas Mutter auf der Seele. Das kleine Mädchen opferte unbewusst einen Teil seiner Vitalität und Lebensfreude in dieses unbekannte Ereignis. In diesen Gefühlen war sie der Mutter seelisch nah, die sie sonst sehr pflichtbewusst erlebte. In der Aufstellung fühlte sich die kleine Anna sehr wohl neben diesem unbekannten Toten. Dieser freute sich zwar anfangs über die Aufmerksamkeit, später wurde aber sowohl dem Toten, wie der bereits verstorbenen Mutter dabei sehr unwohl. Als die Klientin ihr inneres Kind wieder zu sich nahm, weg von diesem Toten, kam deutlich mehr Lebensfreude in ihr auf. Ihr Erzählen von der Mutter war bis dahin von unerklärlichen, aber sehr intensiven Trauerausbrüchen begleitet. Diese waren jetzt verschwunden."

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Schwere im Leben

„… die kleine Luci spürt große Schwere, die über die Mutter auf sie zukommt. Intuitiv spürt auch sie, dass ihre Mutter vom Sog dieser Schwere festgehalten wird. Das aufgestellte kleine innere Kind von Lucia hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Mutter zu necken und zu provozieren. Sie wollte damit verhindern, dass die eigene Mutter diesem Sog nachgibt und aus dem Leben geht. Ihre Mutter war im Leben sehr oft sehr krank. Zwei von Lucias Schwestern waren schon früh verstorben, ihre Mutter verstarb vor 2 Jahren. Die kleine Luci war bis heute in dieser Aufgabe gefangen und blieb in dieser Situation stecken. Innerlich konnte sie sich nie wirklich frei bewegen innerhalb ihrer Herkunftsfamilie, stets hinderten sie intensive Verantwortungsgefühle den Eltern gegenüber, ihren eigenen Weg zu gehen. Obwohl im Außen die Umstände dies nicht erforderten. Die Aufstellung zeigte deutlich weshalb dies so war. Als die große Lucia ihre Kleine zu sich nahm und sie einander langsam kennen lernten, kam das kleine Kind der Mutter, das ebenfalls aufgestellt worden war, und die Mutter wieder zusammen, ganz von alleine. So kam wieder eine Jahrzehntelange innere Unfreiheit in die Lösung. Nicht nur für Lucia selbst, sondern auch für ihre weibliche Ahnenlinie.“

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Körper-Aufstellung zum Thema Krebs

"Der Mentalkörper war total überlastet, er tat einen Schrei, er konnte einfach nicht mehr, ihm war alles zu viel. Doch alle anderen Körper waren nicht ansprechbar und getrennt voneinander. Er drückte intensive Gefühle aus und Empfindungen und wusste nicht mehr was er denken solle. Dabei ist Denken seine eigentliche Aufgabe, die er erfüllen kann. Für das Fühlen und Empfinden sind andere Körper zuständig.
Sein Spiritueller Körper, für die Herzensimpulse und die Verbindung zur Seele zuständig, war gar nicht anwesend und völlig abgewandt. Es stellte sich heraus, dass nach einem Nahtoderlebnis die Rückkehr in den Körper nur missmutig erfolgte. Die Sehnsucht des Klienten nach dieser so wundervollen Welt, die er dabei kennenlernte, war immer noch vorhanden.
Der Emotionalkörper hatte keine Verbindung zu seinen Gefühlen. Er übernahm die Aufgaben des physischen Körpers und konnte nur körperliche Empfindungen wahrnehmen. Dies entspricht aber nicht seiner Natur, denn er ist für die Gefühle zuständig. Der physische Körper lag regungslos am Boden.
Als der Klient sich seinen Körpern zuwandte war eine Entlastung des Mentalkörpers die vordringliche Maßnahme. So konnte sich dieser Körper erstmals erholen und ausruhen. Die Wendung kam, als der Klient sich der Auswirkungen seiner Sehnsucht nach der geistigen Welt bewusst wurde. In einem hochemotionalen Geschehen konnte er seine Entscheidungen überdenken und seinen Spirituellen Körper ins Leben zurück holen. Der physische Körper war anfangs gar nicht erbaut darüber und rebellierte. Er hatte sich an die Leblosigkeit gewöhnt. Erst als der Mentalkörper seine Aufgabe, die Entscheidung gegen das Leben im physischen Körper umzusetzen, an den Klienten abgeben konnte, kam eine Zusammenarbeit der einzelnen Körper in Gang. Als diese Zusammenarbeit möglich wurde und der Klient sich neu entschied, zum Leben im Köper JA zu sagen, kam der physische Körper wieder in Bewegung."

Diese Aufstellung war sehr aussagekräftig und zeigte stellvertretend für viele Krebspatienten, ein zugrundeliegendes Thema auf: "Ein sehr stark verinnerlichtes, meist unbewusst erschaffenes NEIN zum Leben. Dazu gehört oft auch eine Ablehnung der eigenen Aggressionen, die dann der Krebs auf körperlicher Ebene ausdrückt."
Kommt dies ans Licht, negieren viele Krebspatienten diese Erkenntnis und nehmen es nicht ernst. Sie merken dabei nicht, dass sie oft mit der gleichen aggressiven Energie wie der Krebs sie zeigt, gegen ihre eigene Krankheit kämpfen. Aus Sicht der Transformations-Therapie, damit ihre eigene unbewusste Entscheidung negieren, und nur gegen die körperlichen Symptome vorgehen. Symptome auf körperlicher Ebene sind Folgen des Umgangs auf der feinstofflichen Ebene des Geistes, der Gefühle, Gedanken und Herzensimpulse. Sie drücken aus welche Emotionen über das Denken unterdrückt werden.
Dieser Klient konnte das Muster während seiner Aufstellung erkennen, sich sehr emotional darauf einlassen und eine neue Entscheidung treffen, ein JA zum Leben. Möge diese neue Entscheidung ihn begleiten, neue Wege aufzeigen und Segen in sein Leben bringen.

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AHNENTHEMA: DIE TRENNEDE WAND ZU MÄNNERN – ICH MUSS PERFEKT SEIN

"Irene hat in sich einen Perfektionstrieb, der sie in der Umsetzung ihrer Aktivitäten antreibt. Da heißt es in ihr nicht, sie will perfekt sein, sondern sie muss dies sein. Sie wünscht sich mehr Leichtigkeit im Umsetzen ihrer begonnenen selbstständigen Tätigkeit. Dieser innere Anteil der so perfekt sein muss wird aufgestellt und Irene geht gleich selbst in die Aufstellung hinein. Dieser perfekte Anteil schaut sehr böse und geht jeder Ansprache aus dem Weg. Ganz in sich gekehrt, setzt er sich auf den Boden und grollt mit einem sehr verärgerten Gesichtsausdruck. Ansprechen lässt sich dieser innere Anteil Irenes nicht. Jetzt taucht die Frage auf, wer denn ihn ihrem Ahnensystem so sehr verbohrt und stur einer Sache nachging im Leben. Irene kommt auf ihre Uroma mütterlicherseits, die alleine blieb und die Irenes Oma unehelich gebar. Diese Uroma sei sehr „beterisch“ wie sie sagte, sei sehr dem kirchlich katholischen Glauben verbunden gewesen und viel in der Kirche anzutreffen gewesen. Als wir diese Uroma aufstellten stellt diese sich als sehr angstbesetzt heraus. Ihre nach außen gezeigte Frömmigkeit, stellte sich als Hörigkeit der Angst vor Bestrafung heraus. Sie war fast panisch vor Angst. Der perfekte Anteil von Irene reagierte zwar darauf, aber in der Stellvertreterin war noch immer dieser böse Blick vorhanden. Als wir noch einen Stellvertreter für die Person hinzunahmen, die diesen Glauben innerhalb der Familie transportierte, veränderte sich schlagartig das Befinden des perfekten Anteils von Irene. Dieser Anteil ging zu diesem Mann hin, klopfte ihm auf die Schulter und sagte ihm voller Freude: „Du gehörst dazu zu uns!“ Im Nachspüren zeigte sich der Ur-Uropa in dieser Person. Irene fiel es sehr schwer, diesen Ur-Urahnen in seiner Art der Glaubensweitergabe zu würdigen und ihn in seiner Art zu schätzen. Und jedes Mal kam ihr innerer Perfektionist wieder mit seinem bösen Blick zum Vorschein. Erst als Irene erkennen konnte, welch großen Liebesdienst die Seele ihres Ur-Uropas vollbrachte, indem diese Seele, ursprünglich aus lauter Licht und Liebe bestehend, in ein so verdichtetes und von der Liebe entferntes Leben zu gehen, konnte sie ihre Würdigung und Wertschätzung diesem Ahnen gegenüber aufbringen. Ihr innerer Perfektionist war sehr erfreut hierüber und strahlte so richtig. Er hütete diese Energie, damit Frieden in das Ahnensystem, und damit in Irene einkehren kann. Auch ihre Urgroßmutter fand sich dadurch gewürdigt und wertgeschätzt in ihrem Leben wie sie es gelebt hat."

Diese Aufstellung zeigte sehr schön, wie wir die Themen der Ahnen in uns verinnerlichen, damit Frieden und Liebe einkehren kann in die feinstofflichen Körper unseres Lebens. Hier sind wir mit den Ahnen verbunden und dienen ihnen und uns selbst, wenn wir Frieden in uns schaffen. Irene konnte sich selbst in diesem Perfektionisten daraufhin wertschätzen und würdigen. Es war auch für sie ein Seelenauftrag den sie damit erfüllt hat. Die Energie kann dadurch über die mütterliche Ahnenseite auf neue Weise fließen. Auch die im Vorgespräch kurz angesprochene unsichtbare Wand im Vertrauen zu Männern, konnte hier sehr gut der Uroma zugeordnet werden. Wobei es immer um die in sich selbst erschaffenen Strukturen geht, diese Struktur ist aus der Uroma entstanden, ist aber ein Anteil der zu Irene gehört und brav seinen Auftrag erfüllt hat.

Hier unterscheidet sich die vielfach in den Familienaufstellungen angewandte Methode, diese Anteile dann der Uroma zu überlassen und als ihre Anteile anzusehen, von meiner Sicht. Jeder Mensch ist der Schöpfer seiner eigenen Realität. Diese inneren Anteile sind unsere eigenen Schöpfungen, sie verrichten ihren Dienst den wir ihnen aufgetragen haben und wollen unsere Würdigung für diesen Dienst und unsere Entlassung aus diesem Auftrag, dann können sich die eigenen, uns dienenden Anlagen in diesen Anteilen zeigen und entfalten. Natürlich gibt es auch Energieanteile die dieser Uroma gehören, diese lösen sich ab dem Moment, wo wir wieder ganz zu uns selbst zurückkehren und ganz JA zu dieser unserer Inkarnation sagen.

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Helmut Laber, Praxis für glückliches und erfülltes Leben 
Schnell erreichbar von Augsburg, Günzburg, Ulm, Memmingen, Mindelheim und Landsberg - Zentral erreichbar von München, Nürnberg, Stuttgart, Lindau und Kempten - Seminare in Krumbach, München, Allgäu und Lüneburg.

Praxis Erwin-Bosch-Ring 54, 86381 Krumbach (Schwaben) Kreis Günzburg


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