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Das Selbst © Praxis-laber.de

 

Das Selbst 

und

Systemische
Selbstfindungs-
Aufstellungen

 

Die eigene Identität - das eigene Selbst

 

Jeder Mensch ist mit einem einzigartigen SELBST ausgestattet. Es ist der ursprüngliche, wahre Wesenskern des Menschen, kraftvoll, unverletzbar, einzigartig, großartig und würdevoll. Alle Fülle des Lebens ist darin vorhanden.

 

Sind wir damit verbunden, ordnen und öffnen sich die Lebenswege auf unaufgeregte Weise und wir spüren, welche individuelle Gabe wir in die Welt zu bringen haben.

 

Dieses SELBST will sich in 3 Aspekten ausdrücken:

  • Im Aspekt dessen was wir sind, nämlich einzigartig, machtvoll und wertvoll. Unabhängig von Leistung, Anstrengung und Anerkennung weiß dieser Aspekt des Menschen um seinen Wert und seine Gabe.

  • Im emotionalen Aspekt, wie wir das was wir sind in die Welt bringen können. Ich nenne es das KINDLICH-EMOTIONALE SELBST, weil Kinder ihre Gefühle noch leben ohne sie zu bewerten. Dieser emotionale Aspekt steckt voller Lebensfreude und Neugier, voller Kreativität und Liebe, voller Tatendrang und Vertrauen. In diesem Aspekt wollen wir entdecken, miteinander teilen und können Eigenes durchsetzen und bewahren. 

  • Im physischen Körper, dem KÖRPER-SELBST. Der Körper ist die Heimat der Selbstanteile, durch ihn können wir uns selbst wahrnehmen - und ausdrücken was und wie wir sind.
    Nur im Körper sind wir lebendig und können die Fülle aus unserem SELBST in die Welt bringen.

 

Das falsche Selbst

 

Das Bewusstsein alle Fülle in sich zu haben, geht jedoch schon nach kurzer Zeit verloren. Durch Erziehung und Ausbildung lernen wir, dass nicht die Fülle in uns selbst steckt und sich in das Leben nach außen entfalten will, sondern dass wir uns die Fülle erst durch Folgsamkeit und Lernen aneignen müssen.

 

Damit werden Ursache und Wirkung verdreht und der Energiefluss umgepolt:


Wir glauben fortan nicht mehr, dass die innere Fülle sich als Reichtum in das Leben hinein entfalten will, sondern wir glauben in uns sei Mangel und von außen käme die Fülle mit der wir uns erst füllen müssten.

 

Dadurch lernen wir uns anzupassen an die Vorgaben anderer und die Erfüllung im Außen zu suchen. Es entsteht ein FALSCHES SELBST.

 

Wir erwarten uns Erfüllung durch Partnerschaft, Familie, Kinder, Besitz, Beruf, Erfolg, Anerkennung und anderes, statt des Bewusstseins, dass sich die eigene, innere Fülle in die Partnerschaft, Familie, Kinder, Besitz, Beruf und anderes einbringen will und diese damit bereichert.

 

Da viele Menschen sich darüber nicht bewusst sind leben sie in Abhängigkeiten, fühlen sich unvollständig, überfordert und leben in Ersatz-Identifikationen, statt mit dem eigenen SELBST verbunden. Der eigene innere Reichtum scheint vergessen.

 

 

Ersatz-Identifikationen für das Selbst

 

Viele Menschen sind deshalb unbewusst familiär verstrickt, versuchen es anderen recht zu machen, strengen sich an, streben nach Anerkennung und Sicherheit im Außen, verlieren sich in ihren Beziehungen oder Aktivitäten, lenken von sich ab oder betäuben sich, halten an Vergangenem fest, versuchen sich mit Äußerlichkeiten zu füllen und bleiben innerlich doch unzufrieden und leer. Die Folge ist, sie überfordern sich und landen in der Erschöpfung, oder brennen innerlich aus. 

 

 

Das Selbst im Sprachgebrauch

 


Im Gebrauch der Sprache finden wir deshalb so Richtungsweisende Worte wie

  • Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein
  • Selbstfürsorge und Selbstliebe
  • Selbstvertrauen und Selbst-Heilungskraft
  • Selbstachtung und Selbstwert
  • Selbstausdruck und Selbstermächtigung
  • Selbstverwirklichung und Selbstsicherheit
  • Selbstverständnis und Selbstakzeptanz
  • Selbstbestimmung und Selbstdisziplin
  • Selbstverteidung und Selbsterhaltung

 

Leider sind manche dieser Begrifflichkeiten über die Jahrtausende hinweg, mit negativen und entwertenden Attributen belegt und verunstaltet worden, die den Menschen von seinem wahren Selbstausdruck entfernt haben. Identifikationen mit auferlegten fremden Werten anstelle der eigenen, vom eigenen Selbst bestimmten Werte, sind die Folgen. 

 

Daraus entstanden sind 

  • Selbstlosigkeit und Selbstverlorenheit
  • Selbstschädigung und Selbstmitleid
  • Selbsterniedrigung und Selbstkritik
  • Selbstanklage und Selbstverletzung
  • Selbstentfremdung und Selbstverleugnung
  • Selbstzerstörung bis hin zu Selbstmord.

 

 

Selbst-Entwicklung und Bedeutung von Raum und Grenze

 

Damit das eigene Selbst im Menschen sich entfalten kann, bedarf es ab Beginn des Lebens eines geschützten Raumes mit stabilen Grenzen, innerhalb dessen sich das angelegte Potenzial zur eigenen Identität entfalten kann.

 

Selbstentfaltung_Mein_Raum©Praxis-laber.de

 

Nur wo eine unsichtbare Grenze zwischen zwei Menschen besteht, kann das Eigene von dem des Anderen unterschieden werden. Nur so können sich beide als eigenständige, von ihrem Selbst bestimmte Wesen, wahrnehmen. Nur zwei eigenständige Menschen können sich verbinden und eine Beziehung von Ich und Du eingehen.

 

Kinder wachsen in der vorgeburtlichen Phase zunächst fremdbestimmt vom Organismus der Mutter heran, um dann über die abhängige Baby- und Kindheitsphase (gesunde Symbiose) in die Selbstbestimmung (Autonomie) hineinzuwachsen.

 

In der Bestrebung seinen eigenen Raum zu verteidigen, sich von Mutter und Vater abzugrenzen, beginnt das Kind NEIN zu sagen. Können diese Bestrebungen des Kindes nach Selbstbestimmung (Autonomie) auf achtungsvolle Weise begleitet werden, hilft dies Eltern und Kind ihre gegenseitigen Grenzen wahrzunehmen und in ihrer Persönlichkeit zu wachsen.

 

 

Fehlende Abgrenzung und die Folgen

 

Werden diese Abgrenzungsbestrebungen unterbunden, und dies geschieht vielfach sehr unbewusst, verinnerlicht das Kind ein Abgrenzungsverbot: Ich darf nicht Nein sgen!.

 

Ein verinnerlichtes Abgrenzungsverbot kann entstehen

  • durch unangebrachte Verbote der Eltern
  • durch frühe Erfahrung von Verlust durch Tod oder Weggang wichtiger Personen
  • durch Gewalterfahrungen
  • durch Verlust von stabiler Bindung an die Mutter oder wichtiger Bezugspersonen aufgrund Traumatisierung der Bezugspersonen
  • durch Schocktrauma und Vernachlässigung.

  

Ein Kind, das kein Gefühl für seinen eigenen Raum und seine Grenzen entwickeln konnte, kann auch im Leben als Erwachsene/r seinen eigenen Raum, seine eigenen Grenzen, seine eigenen Bedürfnisse nicht wirklich wahrnehmen und tut sich schwer sie durchzusetzen. Oder aber, es setzt sein vermeintlich Eigenes auf die gleiche Weise durch, wie es dies von übergriffigen Menschen erlebt hat.

 

Wenn das Gefühl für die eigene Grenze fehlt, fehlt auch das Gefühl für die Grenze anderer.  

 

Fehlende Abgenzungsfähgkeit führt zum Verlust der eigenen Schutzgrenze. Diese wird damit durchlässig für fremde Energien, das sind Gedanken, Gefühle, Erwartungen und Forderungen anderer, deren Gebote und Verbote, deren Traumata, Emotionen und Überzeugungen.

 

Abgrenzungsverbot©praxis-laber.de

 

Je mehr fremde Energien in diesen ursprünglich eigenen Raum eindringen, umso unwohler fühlt sich das Kind. So orientiert es sich schon früh an den Befindlichkeiten anderer und geht dadurch mit seiner Aufmerksamkeit in die Räume derer von denen es abhängig ist.

 

Dort fühlt es sich wiederum vom Fremden umgeben, den Befindlichkeiten anderer, es hält sich ja in deren Raum auf. Daraufhin kann es Eigenes und Fremdes nicht mehr unterscheiden. Es identifiziert sich mehr mit den Energien der Anderen und folgt diesem Muster auch im Erwachsenenleben, womöglich ein Leben lang, ohne es zu bemerken. 

 

Folgen nach Abgrenzungsverbot © praxis-laber.de

 

Je nach Vorbild seiner Eltern oder Bezugspersonen, lernt das Kind entweder sein eigenes Selbst kennen und zu entfalten, und entwickelt dabei seine eigene unverwechselbare Identität.

 

Oder aber, es lernt sich an die Bezugspersonen anzupassen, wenn diese nicht mit ihrem Selbst verbunden sind und gegenseitige Grenzen nicht wahrgenommen oder überschritten werden. Dabei verliert es den Zugang zu seiner eigenen Identität und findet nur schwer im Leben zu sich. Es identifiziert sich mehr mit anderen als mit seinem eigenen Selbst. Dann wird womöglch das Fremde als das Eigene empfunden und angenommen, und das Eigene als fremd wahrgenommen und unterdrückt. Wie fatal und doch sehr häufig vorkommend.

 

Trauma und Abgrenzung


Traumatisierte Familiensysteme bestechen dadurch, dass gegenseitige Abgrenzung nicht stattgefunden hat, sondern Gewalt, Streit und Übergriffe an der Tagesordnung waren oder sind.

 

Auch frühe Verlusterfahrungen, Überfürsorglichkeit der Eltern, starre Strenge oder hohe Erwartungen führen zu brüchiger Abgrenzung, sodass das eigene Selbst im Kind keine Heimat findet.

 

Im späteren Leben ziehen diese Menschen dann Gleichgestrickte, nämlich grenzenlose, bedürftige und/oder traumatisierte Menschen an. Diese Beziehungen führen sie in allen Bereichen des Lebens, wie man so treffend sagt, immer wieder an ihre Grenzen.

 

Abhängigkeiten, Konflikte, psychische und körperliche Symptome zeigen an, dass keine gesunde Abgrenzung vorhanden ist, Eigenes und Fremdes nicht klar unterschieden wird.

 

Abhängigkeit und Selbstbestimmung in Beziehungen © praxis-laber.de

 

Wer in seinem eigenen Seelen- oder Identitätsraum Fremdes erkennt und liebevoll aber bewusst entlässt - und wer seine eigenen Selbstanteile aus den fremden Räumen in seinen eigenen Raum zurückholt - wird mehr und mehr zu dem Menschen, als der er/sie für dieses Leben bestimmt ist.

 

Menschen die bei sich sind, wirken anziehend und strahlen aus was sie Einzigartiges in sich tragen. Ungesunde Abhängigkeiten in jeglicher Form verabschieden sich.

 

 

Anzeichen fehlender Abgrenzung und Entfremdung vom eigenen Selbst


Auf fehlende Abgrenzung und unzureichende Verbundenheit mit sich selbst weisen folgende, nur auszugsweise aufgeführte Anzeichen hin:


Auf Körperebene

 

  • Erschöpfungszustände
  • Burnout und Depressionen
  • Überforderung und Ängste
  • unkontrollierte Emotionsausbrüche
  • verwirrte Gefühlszustände
  • Migräne und Schmerzen
  • Hautkrankheiten und Krebs
  • Verspannungen und Atemnot
  • Unfallhäufung und Enge
  • Minderwertigkeitsgefühle - Geistige Abwesenheit
  • Konzentrationsmängel
  • Körperliche und psychische Erkrankungen.

 

In der Partnerschaft

 

  • Verschmelzungsbestrebungen und Abhängigkeit
  • nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander auskommen
  • Verlustängste und Trennungsschmerz
  • sich im anderen verlieren
  • es dem anderen recht machen - sich aufopfern
  • oft besser vom anderen wissen was ihr/ihm fehlt und was er/sie braucht
  • eigene Bedürfnisse zurückstellen oder unterdrücken
  • Kontrollzwänge - Unterwürfigkeit - Dominanzthemen
  • Nähe- und Distanzkonflikte
  • Ablehnung und mangelnder Selbstwert
  • Alleinbleiben trotz Partnerwunsch.

 

Im Familienleben

 

  • Sich für andere verausgaben
  • sich für alles verantwortlich fühlen
  • sich Sorgen um andere machen
  • unter Dominanz leiden oder andere dominieren
  • Streit - Gewalt - Übergriffe
  • Überforderung - Überfürsorge
  • Schuldgefühle - Aggressionshemmung
  • Angstszenarien oder Schlimmes erwarten
  • Neid und Eifersucht
  • Konfliktscheue - alles unter den Tisch kehren.

 

In Schule, Beruf und Freizeit

 

  • Mobbing und Ausgrenzung
  • Unbeherrschtheit - Überheblichkeit
  • sich und andere überfordern
  • sich in die Angelegenheiten anderer einmischen
  • Unsicherheit - Überarbeitung
  • Scheitern - Erschöpfung - Burnout
  • für andere mitarbeiten - sich alles aufladen lassen
  • Unverzichtbar sein - nicht Nein sagen können
  • Autoritätskonflikte - Konkurrenzdenken
  • mangelndes Selbstvertrauen - Blockaden
  • Stress - Lernschwierigkeiten
  • ADS/ADHS.

 

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl von weiteren Beziehungs- und Körpersymptomen, die auf fehlende Abgrenzung und damit einhergehender, mangelnder Verbindung mit sich selbst zurückzuführen sind.

 

 


Systemische Selbstfindungs-Aufstellungen

 

Lösungen für gesunde Abgrenzung und neue Verbundenheit mit sich und seinem eigenen Selbst können über Systemische Selbstfindungs-Aufstellungen in Einzelarbeit und Seminaren erkundet, erfahren und gefestigt werden. 

Ebenso wirkungsvoll haben sich Aufstellung am Telefon oder via Online-Video erwiesen.

 


Systemische Selbstfindungs-Aufstellungen - Familienaufstellungen für Selbstfindung

  • Zur Integration und Entfaltung der eigenen Selbst-Anteile
  • Zum Verstehen, Erkennen und der Klärung innerer Vorgänge
  • Zum Lösen unbewusster Verstrickungen in das Familien- und Ahnensystem
  • Zur Befreiung des freinen Inneren Kindes
  • zur Heilung von Kindheitsverletzungen
  • Zum Loslassen und zur Verabschiedung Verstorbener
  • Zur Klärung und Heilung familiärer und partnerschaftlicher Themen
  • Zur Klärung und Unterstützung für Gesundung körperlicher und psychischer Symptome
  • Zur Verarbeitung erlebter Traumata
  • Zum Lösen verinnerlichter Blockaden
  • Zur Entmachtung verinnerlichter Glaubenssätze
  • Zur Klärung beruflicher und geschäftlicher Themen
  • Als körperlich erfahrbares Abgrenzungstraining für die Schaffung und Wahrung eines eigenen inneren Raumes, aus dem heraus selbstbestimmtes Leben und Lieben sich entfalten kann.

 

 

Das berichten bisherige Teilnehmer und Klienten/innen nach Selbstfindungs-Aufstellungen

 

Einzeltermine: persönlich in meiner Praxis, per Skype oder Telefon

 

Termine für Gruppenseminare

 


 

Helmut Laber
Praxis für Selbstfindung und beherztes Leben 
Persönlich oder Online- und Telefon Therapie


Schnell erreichbar von Augsburg, Günzburg, Ulm, Memmingen, Mindelheim und Landsberg - Zentral erreichbar von München, Nürnberg, Stuttgart, Lindau und Kempten - Seminare in Krumbach, München, Allgäu und Lüneburg.

Praxis Erwin-Bosch-Ring 54, 86381 Krumbach (Schwaben) Kreis Günzburg