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Trauma_beherzt-leben.com Helmut Laber © Ute Spingler

 

Selbstfindung nach Trauma

 

Trauma-Aufstellungen für Selbst-Integration

 

 

 

 

 

Mehrgenerationale Trauma Lösungen

 

"Nicht was wir erlebt und erfahren haben
beeinflusst unser Leben -

sondern wie wir darauf reagiert haben!"

 

Trauma-Aufstellungen für Selbst-Integration

 

Trauma-Aufstellungen für Selbst-Integration bieten einen geschützten Rahmen, in dem erlebte Traumata, sowohl bewusste wie auch vergessene, ohne Gefahr der Retraumatisierung, auf behutsame Weise erinnert und abgeschlossen werden können.

 

Die in traumatischen Situationen erfolgten Überlebensmechanismen, die unbewusst auch im weiteren Leben aktiv bleiben, können damit beendet werden. 

 

Dabei wirkt eine Abgrenzung zum vergangenen Trauma öffnend und schutzgebend. Dies kann sofort über körperliche Erleichterung wahrgenommen werden.

 

Diese Abgrenzung bewirkt Entspannung im Körper, und jene Gehirnareale, die bisher im Trauma-Reaktionsmodus aktiv waren, können einen Verarbeitungsmodus erlauben. Alte traumatische Erfahrungen können damit abgeschlossen werden.

 

Dabei spielt nicht das Durchleben der alten Ereignisse eine Rolle, sondern die Neuausrichtung und Wiedererlangung verlorener Verbindung zu seinen gesunden Selbstanteilen, die für freien Fluss von Emotionen im Körper und für Neustrukturierung im Gehirn sorgen.

 

Trauma-Aufstellungen für Selbst-Integration ist ein sehr sanfter und hochwirksamer Weg, alte Blockierungen zu lösen und in einen gesunden Lebensfluss mit neuen Freiräumen zu gelangen.

 

 

Was ist ein Trauma?

 

Ein Trauma ist jede Erfahrung, welche die normalen Bewältigungsmechanismen eines Menschen überfordert und überwältigt.  

 

Dabei werden die natürlichen Schutzreflexe die ein selbstbestimmtes Leben erhalten, außer Kraft gesetzt, man agiert unterschwellig in einem Kampf- und Fluchtmodus weiter. Innerer Stress wird dabei zum ständigen Begleiter. 

 

 

Wann wird Erlebtes zum Trauma?

 

Die Schwelle, ab wann normale Bewältigungsmechanisem versagen, ist sehr unterschiedlich und von Alter und Entwicklung abhängig.

 

Für Babys und Kleinkinder sind dies mitunter Situationen, die Erwachsenen als Bagatelle erscheinen. (Bsp. langes Schreien ohne Erhalt von Hilfe.)

Je früher ein Trauma erlebt wird umso nachhaltiger wirkt es in das Erwachsenenleben hinein.

 

Viele Lebensjahrzehnte kann ein Mensch in einem einschränkenden Trauma-Abwehr-Mechanismus funktionieren. Zu gegebener Zeit weist das Leben über - sich wiederholende belastende Lebensumstände und körperliche oder psychische Erkrankung, Erschöpfung und Burnout - darauf hin.

 

Selbst Traumata an die man sich erinnert, können von Überlebensmechanismen behindert werden zu heilen.

 

 

Unterschiedliche Traumata

Was oft unterschätzt wird, ist die Tatsache, dass Trauma-Reaktionen selbst dann aktiviert werden, wenn man selbst nicht unmittelbar in Gefahr ist. 

 

Selbst erlittenes Trauma

 

Erlebte Situationen, in denen man selbst in Gefahr ist, die nicht rational und emotional bewältigt werden kann. 

 

Stellvertretende Traumatisierung

 

Hier reicht schon aus, nur Zeuge eines Autounfalls zu sein - sich die Geschichten Überlebender einer Katastrophe anzuhören - schreckliche Ereignisse im Fernsehen anzuschauen - als Kind Gewalttaten unter anderen mitzuerleben.

Stellvertretende Traumatisierung entsteht oft in Familen, wo Kinder unbewusst die Traumata ihrer Eltern spüren und darauf traumatisiert reagieren.

 

Erschöpfung durch Mitleiden mit anderen 

 

Weil es anderen schlecht geht, werden die eigenen Emotionen unterdrückt und damit nicht anerkannt. 

V.a. ein Mitleiden mit leidenden Eltern oder wichtigen Bezugspersonen der Kindheit wirkt dabei sehr einschränkend.

 

 

Arten von Trauma

 

Hauptsächlich wirken langanhaltend folgende 4 Arten von Trauma

 


Existenztrauma

 

ist verbunden mit Umständen in denen das eigene Überleben existentiell gefährdet ist. 

Misshandlung, Gewalterfahrung, Nahtoderlebnisse, beinahes Ersticken, Unfälle, Ohnmacht, ....

 


Verlusttrauma

 

nach Trennung oder Tod einer geliebten oder wichtigen Bezugsperson, Verlust eines Zwillingsgeschwisters im Mutterleib (völlig unbewusst und in allen Körperzellen gespeichert), Verlust der Heimat, Verlust der Gesundheit oder Erwerbsfähigkeit, aber auch schon der Verlust von emotionaler Bindung zu kindlichen Bezugspersonen, die einen Verlust nicht verarbeiten konnten, .... 

 


Bindungstrauma

 

durch Misshandlungen, Gewalt, sex. Missbrauch durch Bindungspersonen oder fehlender Schutz von diesen.

 


Mehrgenerationales Trauma


Trauma des gesamten Bindungssystems – wie Gewalt, sex. Missbrauch durch oder fehlender Schutz von Bindungspersonen über Generationen hinweg, Krieg, Vertreibung, Völkermord ....

Es scheint so, als würde nicht verarbeitetes Trauma in den Generationen an folgende Generationen weitergereicht, die dann an Symptomen leiden die sie nicht zuordnen können.

 

 

Traumafolgen

 

Erlebtes und nicht verarbeitetes Trauma kann sowohl bei Personen die Trauma erlebt haben, wie auch bei nachfolgenden Generationen folgende Auswirkungen haben:

  • intensive aggressive Kräfte, die für Kampf- oder Flucht bereitgestellt werden, können nicht Bewegung umgesetzt werden
  • Trauma-Energien werden eingefroren und im Nervensystem des Körpers gespeichert
  • Blockieren des Gehirnareals in dem Erfahrungen verarbeitet und abgespeichert werden können
  • Verlust von Verbindung zum eigenen Körper - man geht auf eine andere Ebene und spürt damit die Gefahr nicht mehr
  • Kontrollmechanismen bleiben aufrecht erhalten, die im Trauma das Überleben sicherten
  • Verlust der Fähigkeit normale Schutzreflexe auf gesunde Weise auszuagieren
  • Verlust des eigenen Identitätsraumes in dem man sich beheimatet fühlt
  • Verlust von Verbindung zum eigenen, gesunden und entspannt handlungsfähigen Erwachsenen-Selbst
  • Verlust von Verbindung zum eigenen Kindlichen-Selbst und damit des emotionalen Selbst-Ausdrucks
  • Vermischung von Fremdem und Eigenem
  • Verinnerlichung von Täterenergien in der eigenen Psyche
  • Identifikation mit Überzeugungen anderer, bspw. eines Täters
  • unbewusstes Festhalten des Traumas  
  • Abbildung fremder Traumata wichtiger Bezugspersonen in der eigenen Psyche
  • Beheimatung früh verlorener Bindungspersonen im eigenen Identitätsraum bei Verlusttrauma

 

 

Selbstfindungs-Aufstellungen

 

In Aufstellungen zeigen sich alte Traumata, indem Blockierungen erforscht werden, welche die Verbindung zu den eigenen Selbst-Anteilen behindern.

 

Durch zuvor erfolgte Abgrenzung tauchen diese Erinnerungen auf, ohne in eine emotionale Übererregung und den Verlust von Selbstregulation zu kommen.

 

Dabei tauchen neben eigenen Erlebnissen, vielfach übernommene Traumata der Eltern oder wichtiger Bezugspersonen der Kindheit auf.

 

Auf Loslassen und Abgeben übernommener oder festgehaltener Energien, reagiert das eigene Körpersystem mit Entlastung und Entspannung.

 

Verbindung zum eigenen Körper wird stärkend und erdend erlebt und setzt neuen und fürsorgenden Bezug zum eigenen Körper in Gang.

 

Verbindung zu den eigenen Selbst-Anteilen öffnet bisher verschlossene Türen zum eigenen und authentischen Selbstausdruck und natürlicher Lebensfreude.

 

Körperübungen, die neuronales Zittern zum Entladen des Nervensystems unterstützen, werden empfohlen. 

 


 

 

 

 

 


 

Helmut Laber, Praxis für glückliches und erfülltes Leben 
Schnell erreichbar von Augsburg, Günzburg, Ulm, Memmingen, Mindelheim und Landsberg - Zentral erreichbar von München, Nürnberg, Stuttgart, Lindau und Kempten - Seminare in Krumbach, München, Allgäu und Lüneburg.

Praxis: Erwin-Bosch-Ring 54, 86381 Krumbach (Schwaben) Kreis Günzburg

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