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Lüneburg - Familien-Aufstellungen
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Familien-Aufstellungen für Selbstfindung
Systemische Aufstellungen –
Familien- und Ahnen-Aufstellungen

 

In der systemischen Sicht sehe ich den Menschen nicht nur als eigenständiges und vollständiges Wesen, sondern auch eingebunden in seine Familie, seine Ahnen und sein Umfeld, als Teil dieses Systems. Jeder Mensch trägt um sich herum ein unsichtbares Energiefeld von Schwingungen. In diesem Feld sind alle bewussten und unbewussten Erlebnisse als Energie vorhanden. Die Energiefelder der Menschen agieren immer miteinander, egal wo wir uns befinden. Als Kind sind wir in die Energiefelder unseres Umfeldes und der Familie eingebunden. Vor allem aus den Energien von Mutter und Vater, oder den nahen Bezugspersonen der Kindheit, prägen sich grundlegende Lebensstrukturen.

 

Aufstellungen sind ein sehr effizientes Hilfsmittel, Ursachen und Lösungen für nahezu alle Problembereiche des Lebens zu finden. Sowohl in der Gruppe wie in der Einzeltherapie eröffnen sie Einblick in unbewusste innere Vorgänge, die das Leben steuern.

 

Hierbei werden innere Vorgänge durch Aufstellen im äußeren Raum sichtbar gemacht. In einer Gruppe übernehmen andere Personen stellvertretend die Repräsentation entsprechender Personen oder Elemente. Dies können, neben Personen und inneren Persönlichkeitsanteilen, auch Gefühle, Emotionen, Körperempfindungen, Ereignisse, Umstände, Gegenstände, Geld, Erfolg – kurzum, alles sein, wozu wir eine Beziehung haben. Die sich ergebenden Bilder und Rückmeldungen über die Befindlichkeiten der Stellvertreter führen zielsicher zum Ursprung belastender Lebensmuster.

 

Dort können vergessene Ereignisse erinnert, gewürdigt und vergeben werden, blockierte Gefühle ins Fließen kommen, unwahre Überzeugungen und Verstrickungen mit anderen Personen erkannt, gelöst und  transformiert (gewandelt) werden. Aufstellungen eröffnen neue Sichtweisen und Wege für heilsame Veränderung im Lebensalltag.

 

Aufstellungen können auch verdeckt erfolgen, so dass keiner der Stellvertreter weiß wofür er steht. Dadurch ist sichergestellt, dass der Verstand und eigene Interpretationen der Teilnehmer, nicht in die Aufstellung einfließen. Es wird immer nur die Resonanz aus dem eigenen Energiefeld sichtbar. 

 

Für Eltern und werdende Eltern entstehen Voraussetzungen, um Kindern ein Umfeld von Sicherheit und Geborgenheit für die individuelle Entfaltung des eigenen Wesens zu schaffen. Kinder sind unsere Zukunft und der Grad innerer Klärung und Frieden, oder auch Unfrieden der Eltern, wirken unmittelbar auf die Kinder.

 

Seit nunmehr über 16 Jahre erlebe ich, wie zutreffend die Wahrnehmungen dieser fremden Menschen sind, die als Stellvertreter agieren. Für mich noch immer ein Phänomen, dem ich nur danken kann von ganzem Herzen. In den Einzelsitzungen verwende ich Figuren oder Symbole und kann selbst die Befindlichkeiten wahrnehmen und rückmelden.

 

Selbstfindungs-Aufstellungen

In meiner Art des Aufstellens verbinde ich Ansätze aus dem Familienstellen, Traumaaufstellungen, der Transformationstherapie und tiefgreifender Vergebungs- und Heilarbeit.

 

Ich berücksichtige die Mechanismen die zu innerer Spaltung führen und diese Spaltung kontrollieren, ebenso das Zugehörigkeitsbedürfnis des Menschen zu seiner Familie, wie auch die Erkenntnisse der Quantenphysik die besagt, dass alles mit allem verbunden ist und nach Ordnung strebt. Hinzu nehme ich die Bedeutung des Menschen in seiner Gesamtheit von Körper, Geist und Seele.

 

Dieses Aufstellungsformat ist von mir weiterentwickelt worden und geht über Begrenzungen mancher der mich inspirierenden obigen Methoden hinaus. Es umfasst den gesamten Bereich der menschlichen Beziehungen, in denen wir unser Bedürfnis nach Gemeinsamkeit erfahren.

 

Eine besondere Rolle kommt hierbei dem Kind unserer Kindheit zu, das auch im Erwachsenen noch seine Strategien verfolgt. Im Focus steht dabei vor allem die Beziehung zu sich selbst. Als  Kind haben wir nur selten gelernt auf uns zu vertrauen, in das eigene Herz zu hören bevor wir etwas machen um es auf Stimmigkeit zu prüfen und den eigenen Gefühlen zu vertrauen. Es ging eher in die Richtung auf andere zu hören und es anderen recht zu machen. Daraus entwickelten wir unbewusste innere Strukturen, die uns auch heute noch leiten.

 

Wer sich selbst erkennt in seinen unbewussten Strukturen und in die Liebe zu sich selbst findet, wird frei von alten Konditionierungen und löst damit seine Verstrickungen mit anderen Menschen, seinem/r Lebenspartner/-partnerin, der Herkunftsfamilie, den Ahnen und seiner eigenen Vergangenheit. Nur wer sich selbst liebt, kann andere und das Leben lieben.

 

Ich verwende den Begriff der Selbstfindungs-Aufstellung für alle Aufstellungsarten. Um bei sich selbst anzukommen ist es notwendig zu erkennen, wo wir noch in fremden Energiefeldern uns aufhalten und welche Muster und Strukturen wir daraus unbewusst erschaffen haben. 

 

Die Förderung der Fähigkeit zur Übernahme der Verantwortung für sich selbst steht dabei im Vordergrund. Dadurch entsteht Kraft, Vollmacht und Freiheit für jegliches Geschen das im eigenen Leben auftaucht. Unbewusste Opferhaltungen können sich zu kraftvoller Gestaltermentalität entwickeln. 

 

Wer sich selbst findet, kann seine einzigartigen Anlagen und Fähigkeiten entfalten und damit sein eigenes Lebensglück finden. Abhängigkeiten werden überflüssig und Vertrauen in das eigene Leben entsteht. Partnerschaften und Beziehungen können auf der Ebene von Verantwortung für und Liebe zu sich selbst, auf erfüllende Weise erfahren werden.

 

Im folgenden einige Themenbereiche für Aufstellungen:

  

 

 

Aufstellung des Anliegens

Wer zu einem Aufstellungsseminar oder zum Einzeltermin kommt hat einen inneren Beweggrund, eine Problemsituation, die er verstehen möchte um eine Veränderung herbeizuführen. Diese problematisch erlebte Situation wird in einem Anliegen formuliert und zusammengefasst. Die Elemente dieses Anliegens werden dann im Raum aufgestellt. Damit wird sichtbar nach außen gestellt was bisher im Inneren nicht verstanden werden konnte. Erstaunlicher Weise erhalten die stellvertretenden Person Zugang zu den inneren Wahrheiten des Klienten und der beteiligten Personen. Die Informationen die dadurch offenbar werden schaffen Stück für Stück Klarheit, für aktuell mögliche und weiterführende Veränderungen.

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Familienaufstellungen

Familien-Aufstellungen zeigen eindrucksvoll, dass jeder Mensch mit den Ereignissen und Personen seines Familiensystems, über viele Generationen hinweg, in Treue und blinder Liebe verbunden ist. Alle Geschehnisse und Personen leben praktisch in uns, wie ein Teil unseres Organismus. Vor allem vergessene Personen und Schicksale wirken sich im Leben Nachfolgender aus, die diese oft unbewusst in tiefer Loyalität vertreten. Werden diese Personen und Ereignisse gesehen und erhalten ihren Platz im System, brauchen sie nicht mehr durch schwierige Lebensumstände anderer auf sich aufmerksam machen. Über Familienaufstellungen werden Verstrickungen im Herkunftssystem, der Familie in der wir als Kind aufgewachsen sind, sichtbar und können gelöst werden. Wer eigene Verstrickungen mit den Eltern und der Familie löst, kann seinen eigenen Platz innerhalb der Familie und im Leben einnehmen. Die gute Kraft aus dem System der Herkunftsfamilie steht auf fördernde Weise zur Verfügung.

Auch für Anliegen in Verbindung mit der Gegenwartsfamilie, dem eigenen Partner, der eigenen Partnerin, den Kindern oder der Ex-Partner/innen, weisen Aufstellungen Wege für bewusste Klärung und Frieden. Meist zeigen sich darin auch Verbindungen zur Herkunftsfamilie, die energetisch weitergereicht wurden. Es sind die Generationen, die sich unseren Genen zeigen und wirken. 

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Ahnenaufstellungen

Die ungelösten Energien aus den Erfahrungen der Ahnen wirken sich im Leben vieler Menschen auf unbewusste Weise aus. Wer mit dem Blick seines Herzens auf die Ereignisse seines Lebens schaut, kann erkennen, dass sich viele Ereignisse in den Generationen wiederholen. Oft ist uns dies nicht bewusst, aber wer sich näher damit befasst, kann es feststellen. In Selbstfindungs-Aufstellungen kommen ungelöste Familien- und Ahnenthemen ans Licht, die wir unbewusst wiederholen.

Es ist die Liebe der eigenen Seele, die sich für die heutige Zeit vorgenommen hat, diese Themen in sich zu lösen. Dafür mussten wir sie erst verinnerlichen. Dies geschah durch unser Inkarnieren in genau diesem Familiensystem, aus dem wir alle weitergereichten Überzeugungen übernommen oder abgelehnt haben. Beides hat die gleiche Wirkung, wir verstricken uns damit. In erster Linie bezieht sich das auf den Umgang mit Gefühlen. Fast scheint es so, als seinen gewisse Gefühle die größten Feinde des Menschen. So verdrängen wir sie und reichen sie unbewusst weiter an Nachfolgende.

Somit lösen wir immer für uns selbst, gehen auf eine neue Weise in die Liebe zu allem was ist. Dabei lernen die Ahnen (die energetisch anwesend sind) wie es geht. Dies hat eine sehr befreiende Wirkung auf die Energien, die von den Ahnen uns zufließen, schaffen wir doch, was ihnen nicht möglich war, wozu sie keine Anleitung hatten.

Hierbei geht es um wertungsfreies Annehmen dessen was zeigt. Trennendes, ver- und beurteilendes Verhalten, führt zu Verstrickungen und hält diese aufrecht. Aufstellungen zur Ahnenthemen können sowohl in der Gruppe wie auch in Einzelsitzugnen erfolgen. Sie werden die lösende Wirkung unmittelbar in ihrem Leben erfahren. 

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Traumaaufstellungen

Traumaaufstellungen zeigen neben dem Erkennen der familiären Beziehungsstrukturen auf, welche Auswirkungen die erlebten Familien- und Lebensumstände auf das eigene Leben und Erleben haben. Wer in einer traumatisierten Familie oder mit traumatisierten Eltern aufwächst, findet als Kind keinen sicheren Halt und erlebt diesen Zustand selbst als frühes Bindungs-Trauma. Dies führt zu innerlicher Erstarrung und damit zur Einschränkung der emotionalen Ausdrucksfähigkeit. 

Anpassung an die Strategien der wichtigen Bezugspersonen, in erster Linie  Mutter und Vater, folgen, als bedrohlich empfundene Emotionen und Ereignisse werden abgespalten und vergessen. Die Folge ist eine innere Spaltung, die unsicheren Umgang mit sich selbst und anderen zur Folge hat. 

Unbewusste Strukturen dieser Art tragen die meisten Menschen in sich, ohne davon zu wissen. Nach 2 Kriegen im letzten Jahrhundert sind unsere Eltern und Großeltern fast immer davon betroffen. Als ihre Kinder oder Enkel mussten wir auf ihr inneres Gespaltensein reagieren und tragen selbst Überlebensstrategien verschiedenster Art in uns. Überforderung, innerer Stress, Depressionen, Burnout und andere körperliche Beschwerden zeigen dies auf. So beeinflussen diese unbewussten Strukturen alle Beziehungen.

Über Selbstfindungs-Aufstellungenn können eigene innere Spaltungen erkannt und aufgehoben werden. Verstrickungen in abgespaltene Anteile anderer werden sichbar und können gelöst werden.

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Symptomaufstellungen

Im Aufstellen körperlicher oder psychischer Krankheitssymptome werden innere Strukturen sichtbar, die dem Entstehen der Symptomatik zugrunde liegen.

Der Körper ist unser bester und ehrlichster Freund. Er zeigt alle Energien an, die in uns wirksam sind. Der Körper drückt auf deutliche Weise aus, um welche Energien (Emotionen) es geht und in welchen Lebenssituationen (Körperregionen) sie wirksam sind. Zu allererst zeigt er auf, wie wir über uns selbst zu den entsprechenden Themen denken.

Weiterhin können körperliche Erkrankungen und psychische Störungen innere Spaltungen ausdrücken, auf Verstrickung mit Personen des Familiensystems hinweisen, oder übernommene verinnerlichte und selbst erschaffene ausgrenzende Glaubensüberzeugungen ausdrücken. 

Da verinnerlichte Muster unbewusst beschützt und bewahrt werden, (sie bringen oder brachten einst auch einen sehr verborgenen Nutzen) kommen wir über Nachdenken nicht an die Wurzeln der Symptome heran.

Aufstellungen helfen, die Ursachen zu ergründen, Fremdes und unwahre Überzeugungen loszulassen, sowie innere Spaltungen aufzuheben. Werden die Botschaften der Seele, die sich im Körper ausdrücken, wahrgenommen und verstanden, können Symptome sich verabschieden.

 

Aufstellung der 4 feinstofflichen Energiekörper

Wir sind von Natur aus geistige Wesen, die in einem materiellen Körper Erfahrungen machen. Neben dem physischen Körper, besitzen wir noch weitere feinstoffliche Körper. Sehr vereinfacht dargestellt, und bitte nicht mit Menschentypen verwechseln, sind dies:

  • Physischer Doppelkörper = der Empfinder: Er teilt sich mit über Körperempfindungen, wie Enge, Druck, Weite, Leichtigkeit, Starre, usw. Phantomschmerzen kommen aus diesem Körper.
  • Emotionalkörper = der Fühler: Er lebt von der Fähigkeit zu fühlen und will Emotionen ausdrücken. Gefühle, wie Freude, Wut, Lust, Scham, Schuld, Ohnmacht, usw. Er beurteilt die unterschiedlichen Gefühle nicht.
  • Mentalkörper = der Denker: Er hat die Fähigkeit in gedankenschnelle Strukturen zu entwickeln. Aus Erfahrungen bildet er Glaubensüberzeugungen, speichert sie und steuert daraus körperliche und psychische Funktionen.
  • Spiritueller Körper = der Herzkörper: Er wirkt über Intuition und will uns die Herzenswünsche mitteilen die uns glücklich machen. Er ist Vermittler der Seele und kennt unseren Lebensweg. Von Natur aus sich wir Herzmenschen.

Es hat sich gezeigt, wie grundlegend wir aus den Befindlichkeiten und der Beziehung unserer feinstofflichen Körper zueinander, das Leben gestalten. Dies ist nur sehr wenigen Menschen bewusst.

Am häufigsten unterdrückt und oftmals fast ausgelagert ist der Emotionalkörper. Wie verständlich ist dies doch, hat uns doch niemand gelernt, der selbst wirklich glücklich war und mit all seinen Gefühlen in Einklang war, wie wir ebenfalls glücklich werden und mit unseren Gefühlen umgehen können.

Überlastet ist meist der Mentalkörper, genährt haben wir ihn über lange Zeiten hinweg mit Verboten und Geboten, Überzeugungen von Gut und Böse.  Mit dieser Nahrung haben wir ihn seine Fähigkeiten sehr einseitig auf Kontrolle, Vergleich und Urteil hin entwickeln lassen. 

Über die Verarbeitung von Lebenserfahrungen und Erinnerungen entstehen die Ungleichgewichte im Verhältnis dieser Körper zu einander. Sie haben unmittelbare Auswirkung auf das Leben.

Diesen 4 Körpern über eine Aufstellung in Gestalt zu begegnen, ihre Befindlichkeiten zu ergründen und ihre Bedürfnisse zu hören, setzt bereits einen Bewusstwerdungsprozess in Gang. Eine Balance innerhalb dieser Körper führt zu Leichtigkeit im Leben.

Über 4 Körper-Aufstellungen können alle Lebensthemen ganzheitlich geklärt werden.

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Aufstellungen zu beruflichen Themen

Berufliche und geschäftliche Themen können wunderbar über Aufstellungen geklärt werden. Aufstellungen dienen auf besondere Weise dazu, Dinge zu verstehen die sich bisher unserem Verständnis entziehen.

Die meiste Zeit verbingen wir Menschen mit Arbeit im Unternehmen. Dabei ist nur selten bewusst, dass das berufliche Umfeld eine vortreffliche Projektionsfläche darstellt um die inneren Energien zu erkennen.

 

Das berufliche Umfeld als Spieglefläche zu sehen ist natürlich neu und mag zunächst Unbehagen und Abwehr auslösen. Doch unbewusster innerer Stress hat gute Chancen sich im Berufsalltag zeigen zu können. Ebenso Überforderung, Erschöpfung, Ärger, Wut, Unverständnis, Leistungszwang, Konkurrenzdenken, Missgunst, Ausgrenzung, usw.

 

Berufliche Aufstellungen betreffen immer die Einzelperson für ihre jeweiligen persönliches Anliegen. Die Strategien des inneren Kindes, das nur gesehen und gefühlt werden will, zu erkennen, bewirkt sehr große Aha-Effekte. Wenn ihnen ihre Arbeitsumgebung manches Mal wie ein Kindergarten vorkommt, dann ist das nicht zufällig so. Denn in jedem Menschen, wenn er denn die Kontrolle verliert, reagiert ein inneres Kind, das sich dann mit seinen Strategien aus der Kindheit zeigt.

 

Chefs als Projektionsflächen von Vaterfiguren, Kollegen oder Kolleginnen dienen vortrefflich um Geschwisterthemen zu heilen, usw.. Wohl dem, der dies erkennt, der kann große Schritte in die eigene Freiheit tun.

 

Auch in beruflichen Aufstellungen steht das Prinzip von Übernahme der eigenen Verantwortung ganz oben. Denn nichts im Leben geschieht einfach so, alles hat einen tiefen Sinn, der jedem der Beteiligten dient.

 

So werden in Berufliche Aufstellungen bisher unerkannte Einflüsse sichtbar und zeigen überraschende neue Handlungsmöglichkeiten auf. Es zeigt sich auch hier, wie berufliche Unternehmungen, ein Scheitern oder Gelingen, oft aus verdrängten und in den Generationen weitergereichten Projektionen, gesteuert werden. Wird dies erkannt, gewürdigt und losgelassen können eigene Unternehmungen gelingen.

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Organisations-Aufstellungen

Auch betriebliche Systeme leben aus einer eigenen Dynamik wie ein Organismus. Ob Filialbetriebe, Führungsstrukturen, Abteilungen, Teams oder Positionen innerhalb eines Unternehmens, sie alle streben nach Ordnung. Dies ist kaum jemandem bewusst. So enfalten auch hier unsichtbare Energien ihre Wirkung.

 

Jede Organisation, jede Firma hat einen eigenen Energiekörper der ausstrahlt. Er strahlt aus und "betrifft" damit alle Menschen, die mit dem Unternehmen in Berührung kommen. Die Energien dieses Körpers entstehen einerseits aus der Geschichte des Unternehmens selbst. So wie wir aus einem Familiensystem kommen in dem alles geachtet und gewürdigt werden will, will auch in der Geschichte des Unternehmens alles seinen gewürdigten Platz haben. Ausgrenzungen und Verurteilungen führen zu Disharmionien im Unternehmen, ebenso wie in der Familie. 

 

Andererseits tragen auch alle Mitarbeiter ihre eigenen harmonischen und disharmonischen Energien in das Unternehmen mit hinein. Alle zusammen bilden dann diesen Teil des energetischen Unternehmens- oder Abteilungskörpers. Und Energien kennen keine Grenzen, sie sind einfach und strahlen aus. 

 

Organisations-Aufstellungen, so wie ich sie verstehe, zeigen also nicht nur die organisatorisch reaktiven Energien auf, sondern weisen über die Veränderung der reinen Organisationsstruktur hinaus, auf mögliche Auswirkungen des gesamten Energiefeldes des Unternehmens hin.

Damit rückt auch der einzelne Mensch als Energieträger in seiner wirkenden Energie ins Zentrum seines Umfeldes. Schon ein einziger Mitarbeiter der aus der Vorstellung von Work-Life-Balance aussteigt und seine Arbeitszeit zu einer Lebenszeit macht, weil er mit sich in Liebe verbunden ist und liebt was er tut, kann die Energie eines ganzen Unternehmens verändern.

 

Tauchen strukturelle Hindernisse immer wieder auf, kommt es immer wieder zu Fehlbesetzungen in bestimmten Positionen, oder kehren anderweitige Ereignisse immer wieder, lohnt sich der Blick auf die systemischen und energetischen Zusammenhänge. 

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Beispiele aus Aufstellungen

Unerklärliche Trauer

 „.. schon früh erlebt die kleine Anna (Name wurde geändert), dass die Mutter immer dann wenn ein Haustier verstirbt, in übergroße Trauer verfällt. In diesen „über das Normalmaß hinausgehenden“ intensiven Gefühlsregungen, nimmt das kleine Mädchen intuitiv wahr, dass es um eine andere Trauer geht, nämlich die Trauer um eine vergessene Person die der Mutter sehr nahe stand. Dieser Tod wurde nie betrauert, lag aber Annas Mutter auf der Seele. Das kleine Mädchen opferte unbewusst einen Teil seiner Vitalität und Lebensfreude in dieses unbekannte Ereignis. In diesen Gefühlen war sie der Mutter seelisch nah, die sie sonst sehr pflichtbewusst erlebte. In der Aufstellung fühlte sich die kleine Anna sehr wohl neben diesem unbekannten Toten. Dieser freute sich zwar anfangs über die Aufmerksamkeit, später wurde aber sowohl dem Toten, wie der bereits verstorbenen Mutter dabei sehr unwohl. Als die Klientin ihr inneres Kind wieder zu sich nahm, weg von diesem Toten, kam deutlich mehr Lebensfreude in ihr auf. Ihr Erzählen von der Mutter war bis dahin von unerklärlichen, aber sehr intensiven Trauerausbrüchen begleitet. Diese waren jetzt verschwunden."

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Schwere im Leben

„… die kleine Luci spürt große Schwere, die über die Mutter auf sie zukommt. Intuitiv spürt auch sie, dass ihre Mutter vom Sog dieser Schwere festgehalten wird. Das aufgestellte kleine innere Kind von Lucia hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Mutter zu necken und zu provozieren. Sie wollte damit verhindern, dass die eigene Mutter diesem Sog nachgibt und aus dem Leben geht. Ihre Mutter war im Leben sehr oft sehr krank. Zwei von Lucias Schwestern waren schon früh verstorben, ihre Mutter verstarb vor 2 Jahren. Die kleine Luci war bis heute in dieser Aufgabe gefangen und blieb in dieser Situation stecken. Innerlich konnte sie sich nie wirklich frei bewegen innerhalb ihrer Herkunftsfamilie, stets hinderten sie intensive Verantwortungsgefühle den Eltern gegenüber, ihren eigenen Weg zu gehen. Obwohl im Außen die Umstände dies nicht erforderten. Die Aufstellung zeigte deutlich weshalb dies so war. Als die große Lucia ihre Kleine zu sich nahm und sie einander langsam kennen lernten, kam das kleine Kind der Mutter, das ebenfalls aufgestellt worden war, und die Mutter wieder zusammen, ganz von alleine. So kam wieder eine Jahrzehntelange innere Unfreiheit in die Lösung. Nicht nur für Lucia selbst, sondern auch für ihre weibliche Ahnenlinie.“

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Körper-Aufstellung zum Thema Krebs

"Der Mentalkörper war total überlastet, er tat einen Schrei, er konnte einfach nicht mehr, ihm war alles zu viel. Doch alle anderen Körper waren nicht ansprechbar und getrennt voneinander. Er drückte intensive Gefühle aus und Empfindungen und wusste nicht mehr was er denken solle. Dabei ist Denken seine eigentliche Aufgabe, die er erfüllen kann. Für das Fühlen und Empfinden sind andere Körper zuständig.
Sein Spiritueller Körper, für die Herzensimpulse und die Verbindung zur Seele zuständig, war gar nicht anwesend und völlig abgewandt. Es stellte sich heraus, dass nach einem Nahtoderlebnis die Rückkehr in den Körper nur missmutig erfolgte. Die Sehnsucht des Klienten nach dieser so wundervollen Welt, die er dabei kennenlernte, war immer noch vorhanden.
Der Emotionalkörper hatte keine Verbindung zu seinen Gefühlen. Er übernahm die Aufgaben des physischen Körpers und konnte nur körperliche Empfindungen wahrnehmen. Dies entspricht aber nicht seiner Natur, denn er ist für die Gefühle zuständig. Der physische Körper lag regungslos am Boden.
Als der Klient sich seinen Körpern zuwandte war eine Entlastung des Mentalkörpers die vordringliche Maßnahme. So konnte sich dieser Körper erstmals erholen und ausruhen. Die Wendung kam, als der Klient sich der Auswirkungen seiner Sehnsucht nach der geistigen Welt bewusst wurde. In einem hochemotionalen Geschehen konnte er seine Entscheidungen überdenken und seinen Spirituellen Körper ins Leben zurück holen. Der physische Körper war anfangs gar nicht erbaut darüber und rebellierte. Er hatte sich an die Leblosigkeit gewöhnt. Erst als der Mentalkörper seine Aufgabe, die Entscheidung gegen das Leben im physischen Körper umzusetzen, an den Klienten abgeben konnte, kam eine Zusammenarbeit der einzelnen Körper in Gang. Als diese Zusammenarbeit möglich wurde und der Klient sich neu entschied, zum Leben im Köper JA zu sagen, kam der physische Körper wieder in Bewegung."

Diese Aufstellung war sehr aussagekräftig und zeigte stellvertretend für viele Krebspatienten, ein zugrundeliegendes Thema auf: "Ein sehr stark verinnerlichtes, meist unbewusst erschaffenes NEIN zum Leben. Dazu gehört oft auch eine Ablehnung der eigenen Aggressionen, die dann der Krebs auf körperlicher Ebene ausdrückt."
Kommt dies ans Licht, negieren viele Krebspatienten diese Erkenntnis und nehmen es nicht ernst. Sie merken dabei nicht, dass sie oft mit der gleichen aggressiven Energie wie der Krebs sie zeigt, gegen ihre eigene Krankheit kämpfen. Aus Sicht der Transformations-Therapie, damit ihre eigene unbewusste Entscheidung negieren, und nur gegen die körperlichen Symptome vorgehen. Symptome auf körperlicher Ebene sind Folgen des Umgangs auf der feinstofflichen Ebene des Geistes, der Gefühle, Gedanken und Herzensimpulse. Sie drücken aus welche Emotionen über das Denken unterdrückt werden.
Dieser Klient konnte das Muster während seiner Aufstellung erkennen, sich sehr emotional darauf einlassen und eine neue Entscheidung treffen, ein JA zum Leben. Möge diese neue Entscheidung ihn begleiten, neue Wege aufzeigen und Segen in sein Leben bringen.

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AHNENTHEMA: DIE TRENNEDE WAND ZU MÄNNERN – ICH MUSS PERFEKT SEIN

"Irene hat in sich einen Perfektionstrieb, der sie in der Umsetzung ihrer Aktivitäten antreibt. Da heißt es in ihr nicht, sie will perfekt sein, sondern sie muss dies sein. Sie wünscht sich mehr Leichtigkeit im Umsetzen ihrer begonnenen selbstständigen Tätigkeit. Dieser innere Anteil der so perfekt sein muss wird aufgestellt und Irene geht gleich selbst in die Aufstellung hinein. Dieser perfekte Anteil schaut sehr böse und geht jeder Ansprache aus dem Weg. Ganz in sich gekehrt, setzt er sich auf den Boden und grollt mit einem sehr verärgerten Gesichtsausdruck. Ansprechen lässt sich dieser innere Anteil Irenes nicht. Jetzt taucht die Frage auf, wer denn ihn ihrem Ahnensystem so sehr verbohrt und stur einer Sache nachging im Leben. Irene kommt auf ihre Uroma mütterlicherseits, die alleine blieb und die Irenes Oma unehelich gebar. Diese Uroma sei sehr „beterisch“ wie sie sagte, sei sehr dem kirchlich katholischen Glauben verbunden gewesen und viel in der Kirche anzutreffen gewesen. Als wir diese Uroma aufstellten stellt diese sich als sehr angstbesetzt heraus. Ihre nach außen gezeigte Frömmigkeit, stellte sich als Hörigkeit der Angst vor Bestrafung heraus. Sie war fast panisch vor Angst. Der perfekte Anteil von Irene reagierte zwar darauf, aber in der Stellvertreterin war noch immer dieser böse Blick vorhanden. Als wir noch einen Stellvertreter für die Person hinzunahmen, die diesen Glauben innerhalb der Familie transportierte, veränderte sich schlagartig das Befinden des perfekten Anteils von Irene. Dieser Anteil ging zu diesem Mann hin, klopfte ihm auf die Schulter und sagte ihm voller Freude: „Du gehörst dazu zu uns!“ Im Nachspüren zeigte sich der Ur-Uropa in dieser Person. Irene fiel es sehr schwer, diesen Ur-Urahnen in seiner Art der Glaubensweitergabe zu würdigen und ihn in seiner Art zu schätzen. Und jedes Mal kam ihr innerer Perfektionist wieder mit seinem bösen Blick zum Vorschein. Erst als Irene erkennen konnte, welch großen Liebesdienst die Seele ihres Ur-Uropas vollbrachte, indem diese Seele, ursprünglich aus lauter Licht und Liebe bestehend, in ein so verdichtetes und von der Liebe entferntes Leben zu gehen, konnte sie ihre Würdigung und Wertschätzung diesem Ahnen gegenüber aufbringen. Ihr innerer Perfektionist war sehr erfreut hierüber und strahlte so richtig. Er hütete diese Energie, damit Frieden in das Ahnensystem, und damit in Irene einkehren kann. Auch ihre Urgroßmutter fand sich dadurch gewürdigt und wertgeschätzt in ihrem Leben wie sie es gelebt hat."

Diese Aufstellung zeigte sehr schön, wie wir die Themen der Ahnen in uns verinnerlichen, damit Frieden und Liebe einkehren kann in die feinstofflichen Körper unseres Lebens. Hier sind wir mit den Ahnen verbunden und dienen ihnen und uns selbst, wenn wir Frieden in uns schaffen. Irene konnte sich selbst in diesem Perfektionisten daraufhin wertschätzen und würdigen. Es war auch für sie ein Seelenauftrag den sie damit erfüllt hat. Die Energie kann dadurch über die mütterliche Ahnenseite auf neue Weise fließen. Auch die im Vorgespräch kurz angesprochene unsichtbare Wand im Vertrauen zu Männern, konnte hier sehr gut der Uroma zugeordnet werden. Wobei es immer um die in sich selbst erschaffenen Strukturen geht, diese Struktur ist aus der Uroma entstanden, ist aber ein Anteil der zu Irene gehört und brav seinen Auftrag erfüllt hat.

Hier unterscheidet sich die vielfach in den Familienaufstellungen angewandte Methode, diese Anteile dann der Uroma zu überlassen und als ihre Anteile anzusehen, von meiner Sicht. Jeder Mensch ist der Schöpfer seiner eigenen Realität. Diese inneren Anteile sind unsere eigenen Schöpfungen, sie verrichten ihren Dienst den wir ihnen aufgetragen haben und wollen unsere Würdigung für diesen Dienst und unsere Entlassung aus diesem Auftrag, dann können sich die eigenen, uns dienenden Anlagen in diesen Anteilen zeigen und entfalten. Natürlich gibt es auch Energieanteile die dieser Uroma gehören, diese lösen sich ab dem Moment, wo wir wieder ganz zu uns selbst zurückkehren und ganz JA zu dieser unserer Inkarnation sagen.

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Helmut Laber, Praxis für glückliches und erfülltes Leben 
Schnell erreichbar von Augsburg, Günzburg, Ulm, Memmingen, Mindelheim und Landsberg - Zentral erreichbar von München, Nürnberg, Stuttgart, Lindau und Kempten - Seminare in Krumbach, München, Allgäu und Lüneburg.

Praxis Erwin-Bosch-Ring 54, 86381 Krumbach (Schwaben) Kreis Günzburg


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